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27. August 2018 Artikel drucken

Bildungsmonitor 2018

Brandenburg belegt Rang 14 und weist deutliche Schwächen bei der Digitalisierung auf!

Foto: Pixabay
INSM- Studie stellt Brandenburg ein schlechtes Zeugnis aus - BLV fordert verstärkten Einsatz für berufliche Bildung

Das neue Schuljahr hat noch nicht richtig angefangen und erste unerfreuliche Nachrichten können die Vorfreude auf den Schuljahresanfang trüben: Brandenburg ist im Bildungsranking abgefallen und hat nun einen Abstand zum Klassenbesten (Sachsen) von reichlich 20 Punkten. In der beruflichen Bildung retten wir uns auf den Rang 14.

Man kann argumentieren, dass der Bildungsmonitor arbeitgeberorientiert sei und wir auf andere, brandenburgfreundlichere Erhebungen schauen sollten. Mag sein, aber die OSZ bilden für den Arbeitsmarkt aus. Die Probleme sind bekannt und andere sehen diese ebenfalls: Unsere Lehrkräfte haben das höchste Durchschnittsalter (letzter Platz), erhebliche Reserven bei der Digitalisierung treten deutlich hervor („unterdurchschnittlich“) und Brandenburg hat eine der höchsten Schulabbrecherquoten in Deutschland. Positiv wird lediglich der hohe Anteil von Englischunterricht erwähnt.

Der BLV meint: Das Prinzip „weiter so“ hat ausgedient und wir fordern nun endlich neben einem neuen Denken in Richtung Berufliche Bildung, Taten folgen zu lassen: